Den Energieverbrauch in den Haushalten senken, reduziert die Wohnnebenkosten der Bürger. Den Energieverbrauch der Verwaltung zu senken, spart Kosten und dient dem Schuldenabbau. Durch die Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauches wird der Mittelstand gestärkt, denn die Ausrichtung auf die CO²-Reduzierung in der Stadt und die Unterstützung von innovativen Technologien stellen einen Standortvorteil dar. Um bis 2020 mindestens 20% weniger CO² auszustoßen, haben wir folgende 21 Vorschläge, für die wir uns stark machen. Die Langfassung unseres Klimaschutzkonzeptes führt diese Punkte näher aus.
- Energiereduzierendes Gebäudesanierungsprogramm für kommunale Immobilien
- Hilfestellung der Stadt bei der energetischen Sanierung von privaten Häusern
- Energiestandards bei Planungsaufträgen der Stadt bzw. der städtischen Betriebe. Deren Einhaltung ist ein hartes Vergabekriterium.
- Planungsvorgaben und Auflagen bei der Schaffung von Neubaugebieten (z. B. Fernwärme, Wärmerückgewinnung aus Abwasser, Geothermie).
- Kostenlose Energie-Erstberatung für alle Schweriner mit preiswertem Einsatz einer Wärmebildkamera.
- Weiterentwicklung des Heizkostenspiegels: Er sollte weiter differenziert und auf eine umfangreichere Datenbasis gestellt werden. Ähnlich wie der Mietspiegel bietet er eine Orientierung zu Heizkosten, Heizenergieverbräuchen und Co²-Emissionen.
- Prüfung eines Klimabonusses bei der Ermittlung der Wohnungskosten für ALG-II-Empfänger, um Anreize zum Energiesparen zu geben.
- Bonus-Programm für Schulen und Kitas: Die durch das energiesparende Verhalten an Schulen und Kitas eingesparten Kosten werden zu 50% im Folgejahr an die Einrichtungen ausgeschüttet Über diese Verwendung soll die Schule, z. B. Schulkonferenz, entscheiden.
- schnellstmöglichster Ersatz energiefressender Straßenbeleuchtung durch LED-Leuchten.
- Energieautarke Kläranlage
- Stadtwerke stärken: Das Fernwärmenetz ist auszubauen. Der Anteil an erneuerbaren Energien, Bio-Gas, Wärmerückgewinnung, Geothermie usw. ist mittelfristig zu erhöhen. Außerdem ist die Nutzung von Bioabfällen als Rohstoff für die Energieerzeugung in Zusammenarbeit mit der SAS zu prüfen.
- Null-Fossil-Häuser und Passivhäuser fördern
- kommunale Flächen für Photovoltaik anbieten
- Wiedereinführung des Kurzstreckenfahrscheins, damit man für 1 € eine 10-Minuten-Strecke absolvieren kann.
- Ausbau des P+R – Systems: Das Parkticket sollte an den Fahrschein gekoppelt werden. Außerdem ist die Zahl kostenfreier Parkplätze ohne zeitliche Begrenzung in der Innenstadt zu reduzieren.
- Schwerin-Plakette: Fahrzeuge mit einem CO²-Ausstoß kleiner 120 g dürfen auf städtischen Parkplätzen kostenfrei parken.
- Ausbau der Radwege auch in der Innenstadt und im Uferbereich der Seen
- Klimaschutz als vorrangiges Leitbildthema
- jährliches Budget einrichten, aus dem Ökoprojekte von Vereinen und Verbänden gefördert werden, die sich mit konkreten Maßnahmen zum Klimaschutz befassen.
- Außerdem soll die Stadt innovative Technologien zur Wärmeerzeugung und deren Entwicklung, z. B. Brennstoffzellen, weiter unterstützen. Denkbar ist auch, CO²-freie Mustergebiete zu entwickeln.
- Bildung eines Klimabeirates: Mit dem Thema Klimaschutz befassen sich eine Vielzahl von Vereinen, Verbänden und Parteien. Damit diese im Konsens ein strategisches Klimaschutzprogramm für Schwerin entwickelt können, ist ein Klimaschutzbeirat zu schaffen.